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Auf zum Jahreswechsel nach
Winterberg,
in die Hütte, in den Schnee!
Nein - weit gefehlt trotz
der Medienmeldung im Dezember: „Ski und Rodeln gut“.
Samstag, der 29.12.2007, war
der Hauptanreisetag. Nach morgendlichem Blitz-Eis in Winterberg brachte er
viel Regen. Doch abends war der größte Teil der insgesamt 39 gemeldeten
Teilnehmer wohlbehalten eingetroffen.
Auch am Sonntagmorgen war
der Himmel grau, und es nieselte. Trotzdem wurde nach dem Frühstück die
beliebte und allen bestens bekannte Wanderung nach Siedlinghausen in Angriff
genommen. Der Wanderweg führte bisher durch große intakte Waldgebiete. Der
Wanderweg wird vom Skiklub markiert. Doch der Sturm „Kyrill“ hatte
große zusammenhängende Waldflächen in ein Chaos verwandelt. Die Bergung der
geknickten und entwurzelten Bäume war sehr weit fortgeschritten, doch die
von uns markierten Bäume waren an entscheidenden Stellen nicht mehr
vorhanden.
Weitgehend waren die Wege
geräumt, die tapferen Wanderer mussten jedoch an einigen Stellen doch noch
über nicht geräumte Flächen mit Baumwurzeln und Ästen klettern und sich
immer neu orientieren, wie und wo der bekannte Wanderweg eigentlich verlief.
Dazu die Regenschauer, die zumindest unten herum vieles durchnässten.
Für unseren Wanderwart
Jochen H. war klar, dass die obligatorische Pinseltour auf jeden Fall bald
durchgeführt werden muss, damit alle Markierungen auf unserer
Patenschafts-Wanderstrecke S 1 überprüft und wenn nötig neu gepinselt
werden. Diese Wanderung war eine sportliche und mentale Leistung der ganz
besonderen Art!
Dann folgte der letzte Tag
des Jahres.
Am Morgen war zur Freude und Überraschung aller der Himmel klar und
Straßen und Dächer mit einer weißen Decke überzogen. Wieder trafen sich die
Silvesterwanderer pünktlich zum Abmarsch im Hof der Hütte ein. Unsere
traditionelle Silvester-Wanderung nach Züschen konnte bei herrlichstem
Wetter durchgeführt werden. Da die Nacht sehr kalt gewesen war, waren
Straßen und Wege unter der weißen Decke stellenweise ziemlich glatt. Die
Wanderung durch die weiße Landschaft unter blauem Himmel war mehr als eine
Wiedergutmachung für den vorherigen Tag. Nach dem Einkehrschwung in Züschen
waren deshalb auch alle gut motiviert für den Rückweg, den die Wanderer auf
verschiedenen Wegen in kleineren Gruppen zurücklegten.
Die Abwesenheit der Wanderer
nutzten die Organisatoren, Edith, Claudia, Annette, Heinz und Manfred, die die Aufgabe übernommen hatten, den Abend zu
gestalten, für ihre Vorbereitungen. Der Wetterumschwung hob auch ihre
Stimmung. So konnten sie das Zelt im Hüttenhof schon aufstellen.
Während am Abend im
Berggasthof „Kahler Asten“ das Silvestermenü eingenommen wurde, haben sie
in dem benachbarten „Akropolis“ einen „Schnellimbiss“ eingenommen, damit die
Überraschung, der Glühweinstand, rechtzeitig vor der Rückkehr der
Gesellschaft hergerichtet werden konnte. Lichterketten schmückten den Stand,
Fackeln und Kerzen sorgten für eine heimelige Stimmung, der Glühwein hatte
die richtige Temperatur, und der schmissige Rhythmus der Jazz-Musik der „Pilspickers“
(CD) hob die Stimmung.
Es gab herzlichen Dankesbeifall für die Initiatoren.
Dann verlagerte sich die Feier doch in die wärmere Hütte, die liebevoll
geschmückt war. Der Abend verlief wie immer feuchtfröhlich und im Nu war es
24:00 Uhr. Jeder sprach zigmal alle guten Wünsche aus, wobei unbedingt
darauf geachtet wurde, dass die Kehle ja nicht austrocknete. Sehr
bemerkenswert, dass die Wünsche für das Neue Jahr „vor allem Gesundheit!“
beinhalteten. Dieses Procedere nahm soviel Zeit in Anspruch, dass inzwischen
das auf der Straße stattgefundene Feuerwerk bereits verraucht war. Doch was
sind Böller und Raketen, wenn die Mitternachtssuppe „Gulasch à la Elke“ so
herzhaft schmeckt und Kraft für das nächste Tänzchen gibt.
Neujahr!
Herrlich blauer Himmel,
Frost und Schnee, eine optimale Voraussetzung, das Jahr mit einer
ausgedehnten Wanderung zu beginnen. Möge das Jahr 2008 für uns alle nur
Gutes bringen!
Claudia D.
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