Sternradeltour in der Grafschaft Bentheim vom 26. bis zum 29./ 30. Juni 2008

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Inhaltsübersicht
Tag 1 - Donnerstag
Tag 2 - Freitag
Tag 3 - Samstag
Tag 4 - Sonntag


Die Organisatoren dieses Events hatten wirklich nicht zu viel versprochen:   Das ****Sterne „Hotel am Stadtring“ in Nordhorn war nicht nur vom Allerfeinsten, sondern auch ideal geeignet für die ebenfalls ****Sterne-Radtouren!  Einen Obstkorb und eine Flasche Sekt (kein Piccolo) fanden 26 unternehmungsfreudige Radler auf ihren Zimmern vor. Eine sehr gute Küche und ein ausgezeichneter Service durch  freundliches Personal verwöhnten uns. Wir waren sehr zufrieden und hätten nicht unbedingt auf die Räder gemusst, doch das schöne Wetter ließ keine Ausreden zu.

Der erste Tag - Donnerstag – sonnig

Angesagt war die Grafschafter-Fietsentour“. Sie führte bis Lage, dann an der Dinkel entlang bis Neuenhaus und von dort dem Verlauf der Vechte folgend bis Esche. Während die Wege durchweg gut befahrbar waren, gab es doch eine Strecke, die mit Grauwacke neu belegt war und die sich noch nicht richtig verfestigt hatte. Hier war das Radeln vor allem im Randbereich doch etwas brisant, und so gab es leider einen Sturz.                                             

Mittags waren alle froh, dass eine für die große Schar geeignete „Raststätte“ gefunden  wurde. Kühle Getränke und eine Kleinigkeit zum Essen erfreuten Gaumen und Magen. Gestärkt und ausgeruht ging es dann wieder auf die Räder.

Nach 55 km Fahrstrecke ging ein schöner Tag zu Ende.

 

Freitag: Heiter bis wolkig - in Holland stärkerer Wind

Auf nach Holland!

Über die „Kastelenroute“ ging die Fahrt nach Ootmarsum, wo wir dann zur Mittagspause einkehrten. Doch lange war kein Verweilen, weitere Höhepunkte warteten. So folgten alle dem „1. Mann“ über Lattrop zurück nach  Nordhorn. 55 km Tagesleistung war geschafft.

 

Nach dem Genuss von Kaffee und leckerem Kuchen in der „Kaffeemühle“ im Nordhorner Park,  gingen alle geschlossen zur Anlegestelle des  „Vechtestromer“s.

Über die Vechte mit ihren verzweigten Kanälen (man spricht von „Klein Venedig“), wurde Nordhorn, nicht immer ganz ungefährlich, von der Entenperspektive erlebt.

 

Die Mehrheit der Frauen und die Minderheit der Männer übten das „Deutsche Liedgut“ - vielleicht viel zu schnell - aber die Fahrt dauerte ja so lange auch nicht, und es wollten viele Lieder gesungen werden! Die Nordhorner Bürger auf den Brücken und an den Ufern spendeten jedenfalls reichlich Beifall.

 

auf zum nächsten Event

Es war schon eine Überraschung, denn nur wenige wussten Bescheid: Kurt und Helga waren heute angereist, um in die gebuchte Suite zu einem Sektempfang zu laden. Der Grund: Kurt wollte seinen 83. Geburtstag gerne mit den Freunden aus dem Skiklub feiern.

Anne hielt die Laudatio und überreichte nach einem Ständchen das Geschenk der Gruppe. Herzlichen Glückwunsch,   lieber Kurt!

 

Samstag - Schauer

Strecke: Auf der Grafschafter Fietsenroute von Nordhorn über Schüttorf nach Bad Bentheim und zurück - ca. 55 km.

Alles schien gut zu werden. Die Schauer ließen nach, und so radelten wir, etwas verspätet, auf festen Wegen durch eine herrliche Natur, streckenweise auf der  „Kunstwegen-Route“, zum „Hotel am See“ in Schüttorf. Es war Mittagszeit und von Hunger geplagt fielen die „Süßen“ gleich über die präsentierten Sahnetorten her und staunten dann, dass es hier auch den lang ersehnten holländischen Matjes gab.

Gerd drängte zum Aufbruch doch einsetzende heftige Schauer verhinderten dies, Zeit, um noch ein Nickerchen zu machen oder sich dem geliebten Kartenspiel „Doppelkopf“ hinzugeben.    

Dann kam plötzlich die Sonne durch, und alle gingen wieder auf die Sättel. Aber es dauerte nicht lange, und strömender Regen machte uns zu schaffen. Durch ständige Stopprufe, weil dem Einen die Kapuze nicht richtig saß, dem Anderen der Regenumhang flatterte, wurde die Fahrt immer wieder unterbrochen. Doch dann wurde es ernst: Gerd hatte an seinem neuen Fahrrad mit den „unplattbaren“ Reifen einen Platten.

Am Abend beim Gala-Menü wurde den Organisatoren herzlich für die schönen Tage gedankt. Es fand bei den meisten Teilnehmern großen Anklang, dass es diesmal eine Sternradeltour war.

Sonntag: Endspiel Deutschland - Spanien

Einige waren bereits abgereist. Die anderen radelten die Kastelenroute. Durch ein Versehen wurde an diesem Tage der Rekord gefahren: Statt der geplanten 55 km wurden es 67 km. Ein wenig geschafft machte man sich auf den Heimweg oder schaute sich noch das Endspiel an, das Deutschland leider verlor.

Manfred Gallmeister

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