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Inhaltsübersicht
Tag 1 - Donnerstag
Tag 2 -
Freitag
Tag 3 - Samstag
Tag 4 - Sonntag
Die Organisatoren dieses Events hatten wirklich nicht zu viel
versprochen: Das ****Sterne „Hotel am Stadtring“ in Nordhorn war nicht
nur vom Allerfeinsten, sondern auch ideal geeignet für die ebenfalls
****Sterne-Radtouren! Einen Obstkorb und eine Flasche Sekt (kein Piccolo)
fanden 26 unternehmungsfreudige Radler auf ihren Zimmern vor. Eine sehr
gute Küche und ein ausgezeichneter Service durch freundliches Personal
verwöhnten uns. Wir waren sehr zufrieden und hätten nicht unbedingt auf
die Räder gemusst, doch das schöne Wetter ließ keine Ausreden zu.
Der erste Tag
- Donnerstag – sonnig
Angesagt war die
Grafschafter-Fietsentour“. Sie führte bis Lage, dann an der Dinkel
entlang bis Neuenhaus und von dort dem Verlauf der Vechte folgend bis
Esche. Während die Wege durchweg gut befahrbar waren, gab es doch eine
Strecke, die mit Grauwacke neu belegt war und die sich noch nicht richtig
verfestigt hatte. Hier war das Radeln vor allem im Randbereich doch etwas
brisant, und so gab es leider einen
Sturz.
Mittags waren alle froh, dass eine für die große Schar
geeignete „Raststätte“ gefunden wurde. Kühle Getränke und eine
Kleinigkeit zum Essen erfreuten Gaumen und Magen. Gestärkt und ausgeruht
ging es dann wieder auf die Räder.
Nach 55 km Fahrstrecke
ging ein schöner Tag zu Ende.
Freitag: Heiter bis wolkig - in Holland stärkerer Wind
Auf nach Holland!
Über die „Kastelenroute“ ging die Fahrt nach
Ootmarsum, wo wir dann zur Mittagspause einkehrten. Doch lange war
kein Verweilen, weitere Höhepunkte warteten. So folgten alle dem „1. Mann“
über Lattrop zurück nach Nordhorn. 55 km Tagesleistung war geschafft.
Nach dem Genuss von Kaffee
und leckerem Kuchen in der „Kaffeemühle“ im Nordhorner Park, gingen alle
geschlossen zur Anlegestelle des „Vechtestromer“s.
Über die Vechte mit ihren
verzweigten Kanälen (man spricht von „Klein Venedig“), wurde Nordhorn,
nicht immer ganz ungefährlich, von der Entenperspektive erlebt.
Die Mehrheit der Frauen
und die Minderheit der Männer übten das „Deutsche Liedgut“ - vielleicht
viel zu schnell - aber die Fahrt dauerte ja so lange auch
nicht, und es wollten viele Lieder gesungen werden! Die Nordhorner Bürger
auf den Brücken und an den Ufern spendeten jedenfalls reichlich Beifall.
auf zum
nächsten Event
Es war schon eine Überraschung, denn nur wenige wussten
Bescheid: Kurt und Helga waren heute angereist, um in die gebuchte Suite
zu einem Sektempfang zu laden. Der Grund: Kurt wollte seinen 83.
Geburtstag gerne mit den Freunden aus dem Skiklub feiern.
Anne hielt die Laudatio und überreichte nach einem
Ständchen das Geschenk der Gruppe. Herzlichen Glückwunsch, lieber Kurt!
Samstag - Schauer
Strecke: Auf der
Grafschafter Fietsenroute von Nordhorn über Schüttorf nach Bad Bentheim
und zurück - ca. 55 km.
Alles schien gut zu
werden. Die Schauer ließen nach, und so radelten wir, etwas verspätet, auf
festen Wegen durch eine herrliche Natur, streckenweise auf der „Kunstwegen-Route“,
zum „Hotel am See“ in Schüttorf. Es war Mittagszeit und von Hunger geplagt
fielen die „Süßen“ gleich über die präsentierten Sahnetorten her und
staunten dann, dass es hier auch den lang ersehnten holländischen Matjes
gab.
Gerd drängte zum Aufbruch
doch einsetzende heftige Schauer verhinderten dies, Zeit, um noch ein
Nickerchen zu machen oder sich dem geliebten Kartenspiel „Doppelkopf“
hinzugeben.
Dann kam plötzlich die
Sonne durch, und alle gingen wieder auf die Sättel. Aber es dauerte nicht
lange, und strömender Regen machte uns zu schaffen. Durch ständige
Stopprufe, weil dem Einen die Kapuze nicht richtig saß, dem Anderen der
Regenumhang flatterte, wurde die Fahrt immer wieder unterbrochen. Doch
dann wurde es ernst: Gerd hatte an seinem neuen Fahrrad mit den „unplattbaren“
Reifen einen Platten.
Am Abend beim Gala-Menü
wurde den Organisatoren herzlich für die schönen Tage gedankt. Es fand bei
den meisten Teilnehmern großen Anklang, dass es diesmal eine
Sternradeltour war.
Sonntag:
Endspiel Deutschland - Spanien
Einige waren bereits
abgereist. Die anderen radelten die Kastelenroute. Durch ein Versehen
wurde an diesem Tage der Rekord gefahren: Statt der geplanten 55 km wurden
es 67 km. Ein wenig geschafft machte man sich auf den Heimweg oder schaute
sich noch das Endspiel an, das Deutschland leider verlor.
Manfred Gallmeister
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