Radtouren des Skiklubs Bochum vom 30.05. - 02.06.2009
durchs Oldenburgerland und Ammerland

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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Inhaltsübersicht
Tag 1 - Freitag
Tag 2 - Samstag
Tag 3 - Sonntag
Tag 4 - Montag
Tag 5 - Dienstag
 

           Im Laufe des Freitag, 29.05., reisten auf Anraten des Orga-Teams – Anne, Gerd, Hildegard und Lorenz – die überwiegende Anzahl der Radlteilnehmer an. Man bezog die Zimmer und nutzte den restlichen Tag, um die Umgebung oder den Residenzort Rastede zu besuchen. Das anschließende Abendessen in unserem, wieder einmal prächtig ausgesuchten Hotel Zum Zollhaus, war stilvoll und wirklich gut.

            Nachdem dann am Samstag, 30.05., die letzten Teilnehmer eingetroffen waren – wir waren jetzt 21 SKB-Mitglieder und 5 Gäste -, führte uns Lorenz zielsicher (obwohl ihm einige Kartenpunkte in der Natur „geklaut“ waren), bei strahlendem Sonnenschein und gutem Gegenwind über den ostfriesischen Geestrücken, vorbei an typischen Gulfhäusern durch die einmalige Marschlandschaft zur Ottenbrücke (erbaut um 1600 und steht immer noch!). Hier überquerten wir nicht nur die Jade das erste Mal, sondern Marlene hatte auch ihren großen „Kuhhut-Auftritt“! Weiter ging es dann zum Jadebusen, der leider bei Ebbe nicht besonders attraktiv wirkte, entlang des Deiches, über die Vareler Schleuse, mit der sehenswerten Stein-Eiszeitfrau, nach Dangast, wo unser Orga-Team 'mal wieder perfekt vorgeplant hatte: Für alle 26 Teilnehmer (einige waren per Auto dazu gestoßen), gab es den berühmten Rhabarber-Kuchen. Die Rückfahrt beschlossen wir leider bei bedecktem und kühlem Wetter, um nach 65 km wieder im Hotel zu landen, dass wieder ein stilvolles und gutes Abendessen im Angebot hatte.

            Der Sonntag, 31.05., führte uns erneut bei strahlendem Sonnenschein und dem üblichen Gegenwind durch Marsch und Moor. Allerdings galt es vorher noch eine kleine Reifepanne zu beheben. Wir fuhren durch riesige, leider schon zum größten Teil verblühte Rhododendren-Hecken – das Markenzeichen von Ammerland – nach Moriem. Diese, in Niedersachsen am besten erhaltene Marsch-Huf-Siedlung, besticht durch die Ansammlung von gepflegten niederdeutschen Hallenhäusern mit Fachwerk und Reetdach. Und nun gab es endlich auch das erste Bier. Wo dieses Reetgras wächst, konnten wir auf der weiteren Fahrt, rechts und links von uns, unschwer erkennen. Schließlich landeten wir in Elsfleth an der Hunte. Hier verspeisten wir in einem idyllischen Huntepark unsere mitgebrachten Brötchen. Geplant war, danach übers Huntesperrwerk an die Weser zu radeln, doch da die Zugbrücke gerade hoch ging – was 1 Stunde Wartezeit bedeutet hätte -, plante Lorenz um, und es ging relativ zügig 'gen Heimat, die nach 65 km erreicht wurde.

            Die zweite, 7 Leute umfassende Abteilung, war per Rad nach Bad Zwischenahn unterwegs, immerhin auch 22 km, hatte das Erlebnis eines Geldbörsenfundes, mit anschließender Einvernahme durch Kurt zur Identität des Verlierers, und traf dann auch wieder im Hotel ein.

            An diesem Abend wurde die Idee geboren, in Zukunft zwei Gruppen zum gleichen Zeitpunkt mit jeweils einem/einer Führern/rinnen zu organisieren.

            Am Montag. 01.06., fuhren wir bei dem schon bekannten Gegenwind, über Schloss Rastede, durch die Ammerländer Parklandschaft an den Bornhorster See, der einmal umrundet wurde. Und dann ging es entlang der Hunte nach Oldenburg, wo der andere Teil der Gruppe zu uns stieß. Von dort bewegten wir uns dann auch recht zügig 'gen Heimat, bis Lorenz, auch welchen Gründen auch immer, plötzlich statt nach rechts, nach links abbog. Und wir landeten mitten in einer Art „Musikantenstadl“. Diese Feierabendmusiker, mit einem temperamentvollen Teufelsgeigenspieler, animierte unsere Gruppe zum Tanzen, zur Polonaise und sonstigen Dummheiten. Doch danach ging es wirklich nach Hause, alle Müdigkeit war verflogen, und 59 km standen wieder auf dem Tacho.

            Der Dienstag, 02.06., war etwas abgespeckt, da einige Leute bereits die Heimfahrt antraten. Geführt von Werner, einem Gast, ging es über den berühmten Boßeldamm nach Bad Zwischenahn, wo zunächst Fischbrötchen verspeist wurden. Der Kurpark wurde besichtigt, um die Rückfahrt über den Ahrenshof anzutreten. Dort galt es schließlich noch Erdbeeren mit Sahne zu vertilgen. Nach  45 km war auch diese Etappe beendet.

            Es gilt nun noch ein kleines Resümee zu ziehen: Auch diese Mal hat unser schon bewährtes Orga- Team eine fantastische Radl-Tour ausgearbeitet und organisiert, die nur dem-/derjenigen ein Maulen erlaubt, der/die es in Zukunft besser machen will.

            Vielen Dank liebes Orga-Team, vielen Dank liebe Mitradler/innen,

            Wolfgang Mack.

                                                                                                

 
 
 
 
 
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