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Inhaltsübersicht
Tag 1 - Freitag
Tag 2 - Samstag
Tag 3 - Sonntag
Tag 4 - Montag
Tag 5 - Dienstag
Im Laufe des Freitag,
29.05., reisten auf Anraten des Orga-Teams – Anne, Gerd, Hildegard
und Lorenz – die überwiegende Anzahl der Radlteilnehmer an. Man bezog die
Zimmer und nutzte den restlichen Tag, um die Umgebung oder den Residenzort
Rastede zu besuchen. Das anschließende Abendessen in unserem,
wieder einmal prächtig ausgesuchten Hotel Zum Zollhaus, war
stilvoll und wirklich gut.
Nachdem dann am Samstag, 30.05.,
die letzten Teilnehmer eingetroffen waren – wir waren jetzt 21
SKB-Mitglieder und 5 Gäste -, führte uns Lorenz zielsicher (obwohl ihm
einige Kartenpunkte in der Natur „geklaut“ waren), bei strahlendem
Sonnenschein und gutem Gegenwind über den ostfriesischen Geestrücken,
vorbei an typischen Gulfhäusern durch die einmalige Marschlandschaft zur
Ottenbrücke (erbaut um 1600 und steht immer noch!). Hier
überquerten wir nicht nur die Jade das erste Mal, sondern Marlene
hatte auch ihren großen „Kuhhut-Auftritt“! Weiter ging es dann zum
Jadebusen, der leider bei Ebbe nicht besonders attraktiv wirkte,
entlang des Deiches, über die Vareler Schleuse, mit der
sehenswerten Stein-Eiszeitfrau, nach Dangast, wo unser Orga-Team
'mal wieder perfekt vorgeplant hatte: Für alle 26 Teilnehmer (einige waren
per Auto dazu gestoßen), gab es den berühmten Rhabarber-Kuchen. Die
Rückfahrt beschlossen wir leider bei bedecktem und kühlem Wetter, um nach
65 km wieder im Hotel zu landen, dass wieder ein stilvolles und
gutes Abendessen im Angebot hatte.
Der Sonntag, 31.05.,
führte uns erneut bei strahlendem Sonnenschein und dem üblichen Gegenwind
durch Marsch und Moor. Allerdings galt es vorher noch eine kleine
Reifepanne zu beheben. Wir fuhren durch riesige, leider schon zum größten
Teil verblühte Rhododendren-Hecken – das Markenzeichen von Ammerland
– nach Moriem. Diese, in Niedersachsen am besten erhaltene
Marsch-Huf-Siedlung, besticht durch die Ansammlung von gepflegten
niederdeutschen Hallenhäusern mit Fachwerk und Reetdach. Und nun gab es
endlich auch das erste Bier. Wo dieses Reetgras wächst, konnten wir auf
der weiteren Fahrt, rechts und links von uns, unschwer erkennen.
Schließlich landeten wir in Elsfleth an der Hunte. Hier
verspeisten wir in einem idyllischen Huntepark unsere mitgebrachten
Brötchen. Geplant war, danach übers Huntesperrwerk an die Weser zu
radeln, doch da die Zugbrücke gerade hoch ging – was 1 Stunde Wartezeit
bedeutet hätte -, plante Lorenz um, und es ging relativ zügig 'gen Heimat,
die nach 65 km erreicht wurde.
Die zweite, 7 Leute umfassende Abteilung, war per Rad nach
Bad Zwischenahn unterwegs, immerhin auch 22 km, hatte das Erlebnis
eines Geldbörsenfundes, mit anschließender Einvernahme durch Kurt zur
Identität des Verlierers, und traf dann auch wieder im Hotel ein.
An diesem Abend wurde die Idee geboren, in Zukunft zwei
Gruppen zum gleichen Zeitpunkt mit jeweils einem/einer Führern/rinnen zu
organisieren.
Am Montag. 01.06., fuhren
wir bei dem schon bekannten Gegenwind, über Schloss Rastede, durch
die Ammerländer Parklandschaft an den Bornhorster See, der einmal
umrundet wurde. Und dann ging es entlang der Hunte nach
Oldenburg, wo der andere Teil der Gruppe zu uns stieß. Von dort
bewegten wir uns dann auch recht zügig 'gen Heimat, bis Lorenz, auch
welchen Gründen auch immer, plötzlich statt nach rechts, nach links abbog.
Und wir landeten mitten in einer Art „Musikantenstadl“. Diese
Feierabendmusiker, mit einem temperamentvollen Teufelsgeigenspieler,
animierte unsere Gruppe zum Tanzen, zur Polonaise und sonstigen
Dummheiten. Doch danach ging es wirklich nach Hause, alle Müdigkeit war
verflogen, und 59 km standen wieder auf dem Tacho.
Der Dienstag, 02.06.,
war etwas abgespeckt, da einige Leute bereits die Heimfahrt antraten.
Geführt von Werner, einem Gast, ging es über den berühmten Boßeldamm
nach Bad Zwischenahn, wo zunächst Fischbrötchen verspeist wurden.
Der Kurpark wurde besichtigt, um die Rückfahrt über den Ahrenshof
anzutreten. Dort galt es schließlich noch Erdbeeren mit Sahne zu
vertilgen. Nach 45 km war auch diese Etappe beendet.
Es gilt nun noch ein kleines Resümee zu ziehen: Auch diese Mal
hat unser schon bewährtes Orga- Team eine fantastische Radl-Tour
ausgearbeitet und organisiert, die nur dem-/derjenigen ein Maulen erlaubt,
der/die es in Zukunft besser machen will.
Vielen Dank
liebes Orga-Team, vielen Dank liebe Mitradler/innen,
Wolfgang
Mack.
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