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Auch am 6. Feriensonntag
war Eigeninitiative angesagt und so fuhren 16 Radler bei schönem Wetter vom
Bochumer Treffpunkt Nähe der Silvesterkapelle über die alte Bahntrasse (Neveltal)
Richtung Ruhr. Obwohl hier vorwiegend Schotterwege vorzufinden waren, war es
doch ein angenehmes Fahren, denn es ging mit leichtem und stetem Gefälle bis
zum Bahnhof Dahlhausen. Nur wenigen war bewusst, dass diese Strecke auch als
Schlussstrecke wieder bewältigt werden musste. Flussabwärts fuhren wir
entlang des rechten Ufers Richtung Essen-Steele. Abseits des offiziellen
Radweges, nach einer kleinen Bergfahrt, erreichten wir die Zeche
Wohlverwahrt. Diese Zeche nahm 1791 die Kohleförderung auf. 1962 fuhren die
letzten etwa 100 Bergleute ein, bevor wegen drohenden Wassereinbruchs die
Zeche Wohlverwahrt endgültig stillgelegt wurde. Heute hat eine private
Firma, die Kanu- und Raftingtouren veranstaltet, ihren Sitz in den
denkmalgeschützten Gebäuden.
Im „Bootshaus Ruhreck“ in
Essen-Steele wurde dann die Halbzeitpause eingelegt, bevor es am linken
Flussufer zurück ging. Nachdem die anstrengende Schlussetappe, das Neveltal
jetzt aufwärts, gemeistert war, trafen wir uns zum Ausklang dieser schönen
Tour bei Claudia und Manfred, wo es erfrischende Getränke und Weißwürschtel
vom Chiemsee gab.
Manfred G. |
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