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Trotz der ungewöhnlich geringen Teilnehmerzahl ( 9 Pers.)
erlebten wir doch ein schönes Wochenende.
Im Laufe des Freitagnachmittags reisten alle an. Einige schafften noch vor
der Dunkelheit den „Schmantel“ –Rundweg und später einen ausgedehnten
Stadtspaziergang.
Am Samstagmorgen setzte pünktlich zu unserer Wanderung ein
leichter Schneefall ein. Wegen der niedrigen Lufttemperatur sah der Boden
bald schön eingezuckert aus. Jochem führte uns über den Philosophenweg
vorbei an der Bobbahn, wo just zu dieser Zeit ein Ausscheidungsrennen im
Viererbob stattfand. Weiter ging unser Weg über den Kahlen Asten und den
Sahnehang abwärts nach Altastenberg, wobei es so einige Höhenmeter zu
bewältigen gab. Eine große Weihnachtsbaumschonung am Wege ließ erkennen,
dass schon so mancher Interessent vorab seinen Wunschbaum mit einem farbigen
Band hatte markieren lassen.
Im Hotel Clemens in Altastenberg kehrten wir zu einer kleinen
Mittagspause ein. Die Flocken waren inzwischen dicker geworden, so dass
unser Rückweg durch die weiße Landschaft und den knirschenden Schnee richtig
Freude machte. Zum Skifahren hätte es allerdings noch nicht gereicht.
In der Hütte überraschte uns Helga S. mit einem schön
gedeckten Kaffeetisch, und Elke sorgte für die bekannten Gaumenfreuden. Nach
ein paar gesungenen Adventsliedern gönnten wir uns eine Ruhepause.
Ein leckeres Abendessen, von Elke zubereitet, und ein
munterer Diskussionsabend rundeten den Tag ab.
Der Nikolaus – hieß er vielleicht Elke? – überraschte jeden
beim Sonntagsfrühstück mit einem gefüllten Stiefel. Vom Schnee war nichts
mehr zu sehen.
Es hat sich mal wieder gezeigt: Auch wenn die Hütte nicht
ganz so voll ist, kann es sehr gemütlich sein.
Maria E.
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