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Unter dem Motto: Tanzen und tanzen lassen!
Der Vergnügungsausschuss stand vor keiner leichten Aufgabe; nach den
erfolgreichen Winterfesten der vergangenen Jahre musste er in neuer
Zusammensetzung und mit einem neuen Programm die Tradition des Vereins,
gelungene Feste zu feiern, fortsetzen. Er hat es geschafft.
In den schönen Räumen der Tanzschule Brandt konnten Skiläuferinnen und
Skiläufer auf beschwingte Art das Training für die kommende Saison ergänzen,
und Andre Schurner brachte mit seiner Musik auch manchen Tanzmuffel auf die
Tanzfläche. Absolute Tanzgegner und alle, die einmal eine Pause machen
wollten, unterhielten sich dank gedämpfter Discolautstärke in feucht
fröhlicher Runde.
Besondere Highlights waren die Auftritte des Paares Kristina Podszus und Jan
Lingemann vom TTC Bochum mit ihren Südamerikanischen Tänzen. Die Umsetzung
der Musik in Bewegung und Eleganz, die Harmonie der getanzten Figuren und
die Leichtigkeit, mit der die anspruchsvolle Vorführung dargebracht wurde,
hat alle begeistert.
Die Ehepaarformation der Tanzschule Toni aus Gelsenkirchen hat mit ihrer
Karibik-Show und den Formationen aus Standardtänzen wie Tango, Black-Botten,
Charleston, One-Stepp usw. manchen Tanzfan angeregt, darüber nachzudenken,
ob er nicht auch auf diese Weise seine Fitness erhalten oder gar verbessern
kann. Auch hier war die Musik wunderschön in Bewegung und Gleichklang
umgesetzt und wurde durch fantasievolle Kostüme noch betont.
Selbstverständlich gehört zu einem solchen Fest auch eine Begrüßungsrede des
ersten Vorsitzenden und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Diese Aufgabe
hat Helmut Westermann sehr zur Freude der Anwesenden in kurzer und
humorvoller Art geschafft.
Last but not least haben zwei Spiele besonders zur Unterhaltung und
Belustigung beigetragen.
Die Teilnehmer wurden durch ein Los zu einer berühmter Persönlichkeit aus
Kultur, Sport oder Wissenschaft und mussten zum Tanz den zugehörigen Partner
finden. Pech für Ginger Rogers, wenn der Partner (Fred Astaire) nicht tanzen
konnte.
Selbstverständlich hat eine Tombola auch nicht gefehlt. Um an einen der
lustigen Preise zu kommen, musste zuerst einmal geschätzt werden, wie viele
Nüsse sich in einem ausgestellten Glas befanden. Die zwanzig Gewinner, die
der richtigen Zahl am nächsten kamen, erwarteten „wertvolle" Gewinne, wie
z.B. eine Bohrmaschine (Zahnstocher), ein Wochenende für zwei (in Form einer
Zeitung aus der Regenbogenpresse), ein Weinabend für zwei Personen (eine
große Zwiebel) u.s.w.
Mitternacht war erheblich überschritten, bevor auch die letzten Gäste den
Heimweg antraten.
Danke dem Vergnügungsausschuss und allen, die zum Gelingen des Festes
beigetragen haben!
Arnold Schlafke
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