| Radtour durch den Erftkreis vom 19.7. bis zum 22.7.2007 |
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19.7. Tag der Einstimmung um 10.30 Uhr trafen sich 17 TeilnehmerInnen in Bergheim, dem Ausgangspunkt der diesjährigen Radtour, die uns ins Gebiet der Erft führte. Gleich zu Anfang lernten wir eine der vielen Wasserburgen dieser Region kennen: Schloss Paffendorf, eine sehr gepflegte Anlage, die heute im Besitz der RWE ist. Die Radstrecke führte uns zum Teil an der Erft entlang, zum Teil durch weite Felder, wo botanische Kenntnisse aufgefrischt werden konnten. Bei einigen, die in der Nachkriegszeit Kinder waren, weckten die großen Zuckerrübenflächen Erinnerungen an das Rübenkrautkochen damals... Die Landwirtschaft ist ein Schwerpunkt der Gegend, der Braunkohlenabbau ein anderer. Bei passend düsterem Himmel beeindruckte uns ein Blick in den riesigen Krater von Garzweiler-Süd. Am späten Nachmittag erreichten wir Jülich und nach einer Rundfahrt um die stattliche Zitadelle das Hotel Alte Post im Zentrum der Stadt. Da schmeckte das Kölsch! |
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20.7. Tag der
Wolkenbruchvermeidung Die Wetterfrösche hatten vor Unwetter gewarnt, also starteten wir trotz harmlos scheinender Morgensonne früher als geplant, was sehr klug war, denn bald trübte der Himmel sich ein, die Wolken ballten sich immer bedrohlicher zusammen, so dass wir auch im Freizeitpark am Blausteinsee nur eine kleine Ehrenrunde drehten und buchstäblich in letzter Minute die rettende Kneipe in St.Jöris erreichten. Schnell die Räder abgestellt, die Plane über das Gepäck, dann rauschte der Wolkenbruch los! Nach längerem Warten auf den Mittagsimbiss und geselligem Umtrunk wurde der Himmel wieder klar und es konnte weiter gehen. Mit einigem Auf und Ab – so flach wie angekündigt war die Strecke nun doch nicht! – führte uns Lorenz mit Hilfe seines nagelneuen GPS-Geräts nach Marienweiler bei Düren. Und wieder kamen wir an dem gepflegten Hotel kurz vor dem nächsten Wolkenbruch an. Ja, das richtige Timing muss man beherrschen! |
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21.7. Tag des
schönen Wetters und der Hochzeiten Die Sonne hatte sich durchgesetzt. Gut gelaunt fuhren wir eine idyllische Strecke ruraufwärts, dann durch weite Felder und Wiesen. Einige Hügeletappen waren nicht zu vermeiden; denn wir näherten uns schließlich der Eifel, an deren Hängen wir abends im zünftigen Hotel Eifeltor in Mechernich-Kommern Quartier bezogen. Hier waren wir in einer Ferienwelt angekommen, die zwar stark kommerziell als „Aktiv- und Freizeitanlage" vermarktet wird, nach Abebben des Wochenendtrubels aber richtig anheimelnd war. Dazu konnten wir auf einer großen Holzterrasse mit Blick in die Berge einen gemütlichen Grillabend verbringen. Nach ein paar Bierchen stieg natürlich die Versuchung, die Sommerrodelbahn direkt vor dem Haus auszuprobieren. Was gibt es sonst zu berichten? Zwei sehr unterschiedliche Hochzeiten bekamen wir unterwegs mit: Auf dem Wasserschloss Burgau wurde ein Paar von einem Spalier von Motorradfahrern mit allem Getöse und Gedampfe der starken Motoren nach der Zeremonie im Hof empfangen; später in einem kleinen Ort ertönte spärlicher Donner aus einer Karnevalskanone. Zu Ehren des Hochzeitspaares posierten hier Offiziere und Mariechen in ihrer traditionellen Kleidung. Beide Feste waren so richtig was fürs Gemüt, wobei auch erwähnenswert ist, wie freundlich die Bevölkerung in ihrem netten rheinischen Singsang sich auf Gespräche mit uns einließ und bereitwillig Interna mitteilte. |
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22.7.
Tag der genussreichen Talfahrt |
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