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Die 11. SKB-Radtour ließ die 30 Teilnehmer - in der Regel
treue Fans seit Jahren – wieder eine neue reizvolle Strecke entdecken: die
Aller-Leine-Route im südlichen Teil der Lüneburger Heide. Der Weg, der u.a. die
Orte Lindwedel, Winsen (Aller) , Schwarmstedt, Ahlden berührte, führte durch
Getreide-, Kartoffel- und Spargelfelder, durch Kiefernwälder (manchmal auf
sandigen Pfaden!) und durch liebevoll gepflegte Dörfer. Besonders konnte man
sich für die großen Backstein-Gehöfte in Fachwerkbauweise begeistern, deren bunt
verzierte Balken mit Inschriften von alter Tradition zeugen. Ein Höhepunkt in
dieser Hinsicht war natürlich der Besuch von Celle, wo wir am Abend nach der 1.
Etappe durch eine faszinierende Altstadt bummelten, in deren Mitte wir unser
Hotel bezogen hatten.
Ein eindrucksvolles Erlebnis ganz anderer Art war am nächsten
Tag die Besichtigung des Erdöl-Museums in Wietze. Dort konnte man erfahren, dass
hier vor rund 1000 Jahren die erste Erdölförderung der Welt, und zwar in
bergbaulicher Methode mit Schächten und Streben, entwickelt wurde.
Soweit die kulturellen Glanzpunkte; doch eine SKB-Radtour ist
weit mehr: Bewegung in frischer Luft, Trotzen den Unbilden des Wetters,
Bewältigung von Pannen und eine alle beflügelnde Geselligkeit! All das war
gegeben: Der meist bewölkte Himmel und zwei Vormittage mit reichlich Regen
stellten die Standhaftigkeit der Teilnehmer auf die Probe. Sie bestanden die
Prüfung bestens, vor allem weil nach den etwas mühsameren Etappen immer eine vom
Leitungsteam vorbereitete herrliche Überraschung winkte: einmal ein köstliches
Mittagsbuffet in gemütlich beheiztem Raum, dessen Ofen umlagert war und die
Kleidungsstücke trocknete, die vorher noch nicht vom Wind getrocknet waren, an
anderen Tagen Cafés mit lecker selbst gebackenem Kuchen und im Fürstenhof in
Celle ein fürstliches Abendessen. Am sympathischsten dann die Unterkunft in
Bosse im Landgasthof „Allerhof", direkt am Fluss gelegen. In einem traumhaften
parkähnlichen Garten stieg ein regelrechtes Grillfest, das die Gruppe trotz
kühler Temperaturen zu Nachtschwärmern machte.... –
Wir haben wieder einmal allen Grund, unserem
Organisationsteam ( Anne und Gerd, Hildegard und Lorenz ) für die kundige
Leitung und fantasievolle Gestaltung dieser Tour zu danken.
Renate Matyak
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